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독어독문학 , 2010년, pp.5 - 24  
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아이헨도르프의 소설 『예감과 현재 Ahnung und Gegenwart』에 나타난 기사의 이미지 연구 (I) ― 戰士的 특성
Das Bild des Ritters im Roman Ahnung und Gegenwart(I) ― Der kampferische Charakter

홍성군 
  • 초록

    Eichendorff gilt seit jeher als ??der letzte Ritter der Romantik ?. Diesen Charakter ubernimmt Friedrich im Roman. Er ist so redlich und einfaltig, um sogar 'etwas Taschenspielerei, Seiltanzerei' in der Dichtung als Luge zu brandmarken. Auch duldet er keine hoffahige, dekandente Heuchelei. Die unbestechliche Strenge unterstuzt seine wahren, ritterlich-kampferischen Zuge. In Wirklichkeit nimmt er als Jager am Kampf in den Bergen teil und nach dem Gefecht genießt er das Gefuhl des Vergnugens, erst wirklich sich selbst zu finden. Aber sein heftiges Temperament kann so gefahrlich sein, dass er sich beinahe selbst zerstort. Diese Gefahr lasst sich im Roman durch die Figur Rudolf vermeiden.Aber die Kampfszenen bleiben nur idealistisch-episodenhaft. Dies ruhrt zwar zuerst von den mangelnden Erfahrungen des Dichters zu dem Zeitpunkt des Schreibens her, aber der Hauptgrund dafur liegt darin, dass der eigentliche Kampfplatz des romantischen Ritters wie Friedrichs nicht ein Gefechtsplatz im Freien ist, auf dem die Waffen leiblich zusammenprallen, sondern vielmehr der Ort des seelisch-geistigen Liebeskampfes zwischen ihm und Romana. Die elementare Gewalt der sinnlichen Liebe Romanas ist so stark, dass er 'die ganze Welt mit Fußen tritt'. Je nach den Ergebnissen des Kampfes gegen ihre Damonie entscheidet sich das Schicksal des Menschen, als Gefangener im Irdisch-Weltlichen oder als Befreiter mit der Aussicht auf die ewige Heimat des Menschendaseins. Der Kampf wird umso starker, heftiger. Friedrich bekampft dabei die Damonie der Liebe durch seine innere Ruhe und Strenge, die durch die andere, fromme Kraft von oben unterstutzt wird. Die Verzweiflung der verlorenen Liebe fuhrt aber Romana zum Selbstmord. In diesem heftigen Liebeskampf zeigt sich der Charakter des kampferischen Ritters deutlichst.Friedrich verurteilt trotzdem die sinnliche, naturhafte Liebe gar nicht als eine durchaus damonische. Sie ist ihm gar nicht fremd, noch abstoßend. Romana ist ihm kein von außen empfangenes Bild, sondern ein anderes Ich von ihm selbst. Das bestatigt die letzte Szene, in der Friedrich ihr totes Leib gar nicht verflucht, sondern 'schon und fromm ruhend' findet und fur sie innigst betet. Bei der sinnlichen, naturhaften Liebe handelt es sich nicht um die Verfolgung, sondern um die Erlosung. Mit der Erlosung beschaftigt sich der folgende Aufsatz.


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